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Ein viel zu warmer Winter

Der Winter naht, sollte man meinen. Es fragt sich nur wo er bleibt. Nicht nur die Vögel, auch die Bienen scheinen schon im Frühlingsmodus.

Für die Bienen als auch für den Imker, der sich um sie sorgt, ein Problem. Die Bienen sind aktiv, nur mangelt es an Futterquellen. Sie zehren ergo verstärkt vom Winterfutter, welches sie vom Honigdieb (also mir) zum Überwintern bekommen haben. Ich füttere immer reichlich, da ich lieber Futter im Frühjahr entferne, als verhungerte Bienenvölker zu sehen - trotzdem ist mir nicht wohl bei diesen Temperaturen.

Recht unwohl wird mir aber wenn ich daran denke, dass die Bienen ihre übliche, kältebedingte Brutpause um Weihnachten aufgrund des fehlenden Frosts nicht einlegen. Diese nutzen viele Imker, so auch ich, um die Varroa zu bekämpfen, die sich dann nicht in den Brutzellen verstecken kann. Da die Varroabekämpfung in diesem Winter somit höchst ineffektiv sein wird oder gar ganz ausfallen muss, ist im kommenden Jahr mit einer höheren Varroa-Belastung zu rechnen. Die Altenative, die Völker zu öffnen und die Brutzellen zu öffnen um die Varroabekämpfung durchführen zu können, entspricht nicht meiner Philosophie: Ich werde die "Winterruhe" auch bei diesen warmen Temperaturen nicht stören!

 

Willkommen

Herzlich Willkommen auf der Seite Webseite meiner kleinen Imkerei.

Das Frühjahr 2015 hat es gut mit mir gemeint. Meine 4 Wirtschaftsvölker haben nach gutem Start ins Frühjahr eine ordentliche Menge Frühtracht- und Rapshonig eingetragen, so dass mein Lager endlich wieder gut gefüllt ist. Nachdem mich der Sommer 2014 mit wenig und dafür für den Verkauf deutlich zu hohem Wassergehalt im Honig beschenkt hat, freue ich mich umso mehr, meine wachsende Kundschaft nun wieder mit leckerem und nach höchsten Maßstäben produziertem Honig versorgen zu können.

Schauen wir einmal, was der Sommer 2015 noch zu bieten hat, falls er denn einmal kommen sollte.

am 21. Juni 2015

Dr. Maik Götte

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