Imkerei am Warteberg

Herzlich Willkommen auf der Webseite meiner kleinen Imkerei.

Aufgrund persönlicher Veränderungen war es mir in den vergangenen Jahren leider nicht möglich die Homepage ausreichend zu pflegen. Dies soll sich nun durch eine Grunderneuerung wieder ändern.

 

am 19. Oktober 2018

Dr. Maik Götte

Weih oh weih, die Bienen schwärmen. Irritiert schaue ich dreien meiner Völker bei bestem Wetter hinterher - sie meinte schwärmen zu müssen. Dabei dachte ich, mit dem engen Schieden würde das vermieden...weit gefehlt, wie mir scheint. Ein Glück, dass alle drei Völker umgekehrt sind, da die Königinnen nicht mit konnten. Nur schade um den schönen Honig, der dabei "verheizt" wurde.

Die Durchsicht der Völker brachte dann die Erkenntnis...Meine fleissigen Bienen haben in nur 2 Wochen den Honigraum komplett ausgebaut und so vollgetragen, dass schon das Brutnest verhonigte...dass da der Schwarmtrieb einsetzt ist kein Wunder. Ich denke, das ist der Effekt des angepassten Brutraums: Anstatt sich im Brutraum breit über 8-12 Waben zu verteilen sind die Immen fleissig dort zugange, wo Platz ist; im Honigraum. Ergo: häufiger als früher die Honigräume kontrollieren und schnell erweitern. Schnell noch alle Schwarmzellen gebrochen und dann den zweiten Honigraum auf fast alle Völker gegeben.

Das kann ja heiter werden. Mit so einem Tempo habe ich nicht gerechnet...und der Raps kommt jetzt erst. Ich fürchte ich habe zu wenig Kapazitäten für diese Betriebsweise. ;)  Ich muss mehr Material besorgen...

 

 

Mitte April, die Zierkirschen blühen langsam aus und in meinem Garten stehen die Knospen der Süßkirsche und der Birne kurz vor dem Öffnen. Zeit, den Honigraum aufzusetzen und mal zu schauen, wie sich die Völker mit dem aktiven Schieden entwickelt haben.

Ich bin beeindruckt. Alle 7 Völker sitzen voll auf ihren 4 Waben, welche randvoll mit Brut gefüllt sind....dringend Zeit zu erweitern und Platz für die vielen neuen Bienen zu machen. Im Gegensatz zu meiner vorherigen Betriebsweise wird nun aber primär über den Honigraumerweitert. Die richtig prallen Völker bekommen eine Mittelwand plus Drohenrahmen direkt am Schied, die anderen bekommen nur den Drohnenrahmen.

Da mein Honigertrag der letzten Jahre überschaubar war habe ich leider nur wenige schöne Honigraumwaben. Alles andere wird eingeschmolzen - Es hilft, wenn man seinen eigenen Honig essen möchte; da arbeitet man sauber und ist vielleicht zu pingelig was die Waben angeht - aber die Immen sollten es schaffen, die vielen Mittelwände schön auszubauen.

Jetzt noch schnell alle Waben hinterm Schied raus und Kisten zu - Es gibt einiges an Wachs zu schmelzen...

Die Sonne strahlt Mitte Februar, wie häufiger in den letzten Jahren, so dass die Immen heute, am 15.02., ihre Reinigungsflüge vornehmen.

Zeit, mal nach dem Rechten zu sehen und endlich (ich will das schon seit Jahren machen), mal effektiv das Imkern mit dem Schied beginnen. Die Durchsicht meiner sieben Völker lässt mich jubilieren - alle haben den Winter überstanden und sehen grundsätzlich gut aus. Das eine stärker, das andere schwächer - völlig normal.

Ich enge das Brutnest jedes Volkes auf 4 Waben mittels Schied ein, und nutze dazu die wenigen Waben mit Brut sowie bereits leere, relativ saubere Waben. Alle anderen werden hinters Schied gehängt; die mit viel Futter zuerst, dann die mit weniger folgend. Genug Futter ist noch in jedem Volk vorhanden. Alte schwarze Waben entnehme ich jetzt schon.

Ich bin gespannt ob die gewünschten Effekte eintreten:

  • Enges Brutnest = Besserer Wärmeerhalt und damit bessere Brutentwicklung
  • Waben mit Pollen- und Futterresten hinterm Schied = Bessere Brutverteilung im Brutnest und weniger Schwarmstimmung

 

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